Diverse NewsMillionenprojekt Kantonsschule Menzingen

Millionenprojekt Kantonsschule Menzingen

Am Montag startet der Unterricht
Publiziert am Do 16. Aug 2018 17:49 Uhr

Es ist eines der teuersten Zuger Bauwerke. Der Um- und Ausbau der Kantonsschule Menzingen hat inklusiv Land rund 110 Millionen Franken gekostet. Ab Montag, 20. August, werden die Zuger Gymi-Schüler dort unterrichtet.

Die Menzinger Kanti Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr länger im Provisorium zur Schule gehen. Denn der Umbau und die Erweiterung der Kantonsschule Menzingen ist pünktlich fertig geworden. Der Kanton investierte rund 110 Millionen Franken in das Bauprojekt. Nach dreijähriger Bauzeit ist das grösste kantonale Bauvorhaben somit beendet, wie die Zuger Baudirektion am Donnerstag mitteilte. Der Campus in Menzingen hat Tradition. Schon die Bernarda Schwestern haben dort im letzten Jahrhundert ein Lehrerseminar geführt.

«Die 1958 als Lehrerinnenseminar konzipierte Schulanlage ist als Kantonsschule Menzingen zu neuem Leben erwacht», wird Baudirektor Urs Hürlimann in der Mitteilung zitiert. Alt und Neu seien miteinander verschmolzen und bildeten ein homogenes Ganzes. «Der Charakter der ursprünglichen Anlage konnte gewahrt und mit den neu hinzugefügten Elementen gestärkt werden.»

Immer mehr Schüler

Die Erweiterung der Anlage war nötig. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler stieg in letzter Zeit stetig an. Die neue Kantonsschule bietet Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler. Speziell ist die unterirdische Zweifachturnhalle, in die von oben Tageslicht fällt. Das Provisorium, wo die Kanti-Schüler zuvor unterrichtet worden sind, wird nun stetig zurückgebaut und später werden dort Sportanlagen realisiert.

Die Schülerinnen und Schüler werden am Montag beim Schulstart auf eine top Infrastruktur treffen. So haben zum Beispiel Hellraumprojektor & Co. ausgedient und wurden unter anderem mit einem grossen, sogenannten «Touch-Bildschirm» ersetzt. Und das in jedem Klassenzimmer.