Diverse NewsSturm Sabine: So sieht es in der Zentralschweiz aus
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Sturm Sabine: So sieht es in der Zentralschweiz aus

Auch am Dienstagmorgen ist mit Behinderungen zu rechnen
Publiziert am Di 11. Feb 2020 19:00 Uhr

Bereits die zweite Nacht in Folge hat das Sturmtief Sabine in der Schweiz gewütet. Auch in der Zentralschweiz hielten die Windböen viele wach. Die Schäden würden sich jedoch in Grenzen halten, so eine knappe Zwischenbilanz der einzelnen Polizeicorps. Dennoch gibt es sowohl auf den Strassen als auch auf den Schienen Behinderungen.

Auf den ersten Blick ist die vergangene Nacht ähnlich verlaufen wie gestern. Es hat in allen Zentralschweizer Kantonen umgestürzte Bäume gegeben. Dadurch waren und sind auch gewisse Strassen gesperrt. Teilweise sind auch Bahnverbindungen von Sturmschäden betroffen. In den Bergen erreichte der Wind gemäss SRF Meteo Geschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern, so zum Beispiel auf dem Gütsch ob Andermatt.

Schäden im Kanton Nidwalden

Gegen 3 Uhr riss der Wind in Ennetmoos NW eine Hauptstromleitung herunter, die dann bis in den Wald hing, wie die Nidwaldner Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte. In der Folge geriet der Leitungsmast in Brand und es kam zu einem Glimmbrand im Wald auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. Diesen habe die Feuerwehr unter Kontrolle bringen können. Es kam zu einem Stromausfall. Die betroffenen Gebiete hätten rasch mit Notstromaggregaten versorgt werden können, teilte das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) mit. Insgesamt seien rund 1400 EWN-Kunden vom Stromunterbruch betroffen, am meisten in Dallenwil, wo der Ausfall aber bloss rund 15 Minuten dauerte.

Noch am Vormittag ohne Strom waren Haushalte im Gebiet Niederrickenbach. Weil die Strasse durch Sturmholz unpassierbar war, konnten Netzspezialisten vorerst nicht zum Schadenort vorrücken. Dasselbe galt für einen Leitungsunterbruch im Gebiet Diegisbalm/Schroten.

Alle Strassensperrungen die durch Sturmschäden verursacht wurden sind inzwischen behoben.

(Quelle:sda/ehi)