Diverse NewsTrump oder Clinton - so war das letzte TV-Duell

Trump oder Clinton - so war das letzte TV-Duell

Einwanderung, Waffengesetze und Russland
Publiziert am Do 20. Okt 2016 05:24 Uhr
© By Donald Trump August 19, 2015 (cropped).jpg: BU Rob13Hillary Clinton by Gage Skidmore 2.jpg: Gage [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATrump_%26_Clinton.jpg">via Wikimedia Commons</a>
- Trump oder Clinton - so war das letzte TV-Duell

Das letzte TV-Duell - Ein erster Eindruck

Yanik Probst

In der Nacht auf Donnerstag haben sich die US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton ein letztes Mal live im TV duelliert. Die dritte und letzte TV-Debatte brachte zwar nicht mehr viel Neues, hitzig war sie dennoch. Und hinterliess auch ein grosses Fragezeichen.

Sie haben sich keines Blickes gewürdigt, Hillary Clinton und Donald Trump, als sie auf die Bühne in Las Vegas traten. Zielgerichtet marschierten sie zu ihren Rednerpulten. Ein Handschlag gab es weder vor noch nach der Debatte zwischen den beiden.

Die Debatte selber brachte dann wenig Neues zu Tage. Dennoch war sie erneut hitzig und Trump und Clinton schossen scharf gegen einander. Unteranderem bezeichnete die Demokratin ihren Gegner als Puppe des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Anerkennt Trump das Wahlergebnis?
Zu reden gab dann vor allem ein fehlendes, klares Statement von Donald Trump. Der Republikaner hatte in den vergangenen Tagen immer wieder angedeutet, dass er die Wahl möglicherweise nicht anerkennen werde. Dabei stellte er die Frage, ob die Wahlen sauber ablaufen würden. Auch bei der Debatte heute Nacht gab er keine klare Antwort darauf, ob er die Wahl anerkennen werden, sollte er verlieren. Er wich aus mit der Begründung, darüber wolle er sich jetzt noch keine Gedanken machen. Experten gehen aber davon aus, dass Trump ohne ein klares Statement die Wahlen anzuerkennen, massiv an Unterstützung verlieren könnte, da er damit die gesamte Demokratie in Frage stelle.

Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt.