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Wahlverliererin Hillary Clinton nimmt Stellung

Clinton trat in New York vor die Medien
Publiziert am Mi 9. Nov 2016 19:17 Uhr
© Gage Skidmore [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AHillary_Clinton_by_Gage_Skidmore_2.jpg">via Wikimedia Commons</a>
- Wahlverliererin Hillary Clinton nimmt Stellung

Hillary Clinton hat ihre Niederlage bei den US-Präsidentschaftswahlen öffentlich eingestanden. Die Demokratin trat am Abend in New York vor ihre Anhänger.

Das Ergebnis sei schmerzhaft, und es werde lange Zeit schmerzhaft bleiben, sagte Clinton. Sie respektiere und schätze aber, dass in den USA ein gewaltfreier Machtwechsel möglich ist. Clinton hatte Trump bereits in der Wahlnacht telefonisch zum Sieg gratuliert. Die sogenannte Concession Speech hat sie jedoch mehrfach verschoben.

Was Trump als künftiger Präsident für das transatlantische Verhältnis zwischen der EU und den USA bedeutet, ist in Brüssel noch unklar. EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wollen deshalb möglichst bald ein Gipfeltreffen mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump. In einem Glückwunschschreiben an den Republikaner luden sie diesen ein, dazu nach Europa zu kommen.

Der überraschende Wahlsieg von Donald Trump hat auf die Schweizer Wirtschaft vorerst keine Auswirkungen. Das teilte die Schweizerische Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich mit. Spürbare konjunkturelle Auswirkungen seien trotz einer fehlenden wirtschaftspolitischen Linie nicht zu erwarten. Auf längere Frist dürften jedoch Trumps Absichten, den amerikanischen Markt abzuschotten, von Bedeutung sein. Das könne Auswirkungen auf die Schweiz haben, so die KOF weiter. Die USA sind zweitwichtigster Handelspartner der Schweiz.