SchweizDeutliches Ja zum Diskriminierungs-Schutz

Deutliches Ja zum Diskriminierungs-Schutz

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat die Initiative mit 63 Prozent Ja-Stimmen angenommen
Publiziert am So 9. Feb 2020 16:15 Uhr
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- Deutliches Ja zum Diskriminierungs-Schutz

Die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist in der Schweiz zukünftig strafbar. Das Stimmvolk hat die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm mit einem Ja-Stimmenanteil von 63 Prozent deutlich angenommen.

Bis auf die Kantone Uri, Schwyz und Appenzell-Innerhoden haben alle anderen Kantone die Initiative zum Anti-Diskriminierungs-Gesetz angenommen.

Mit der Annahme der Initiative setzt die Schweiz ein weiteres Zeichen für vollständige Gleichstellung. So ist künftig nicht mehr nur die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion strafbar, sondern neu auch die Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung. Also wegen Hetero-, Homo- oder Bisexualität. Beispielsweise ist nun die Verweigerung einer öffentlichen angebotenen Leistung, etwa die Bedienung in einem Restaurant, künftig strafbar. Wer eine Person oder eine Gruppe von Personen öffentlich herabsetzt, kann dann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft werden.

Alle Resultate der nationalen und kommunalen Abstimmungen gibt es hier.

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