SchweizDie letzten zwölf Monate eines Jahrzehnts
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Die letzten zwölf Monate eines Jahrzehnts

Tele 1 schaut zurück auf das Fernseh-Jahr 2019
Publiziert am Do 26. Dez 2019 12:40 Uhr

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen. In zwölf Monaten kann so einiges passieren. Auch dieses Jahr war geprägt von Höhen und Tiefen, Schnee- und Unfällen. Tele 1 blickt zurück auf das letzte Jahr dieser Dekade.

2019 startete winterlich. Im Januar stand die Lawinengefahr auf Stufe 5. Extremer Schneefall sorgte dafür, dass Andermatt fast zwei Tage nicht mit dem Auto zu erreichen war. Des einen Leid, des anderen Freud – Wendy Holdener brillierte an der Ski-WM in Are und holte sich Gold bei der alpinen Kombination.

Der Frühling ging weiter mit politischen Gegenpolen. Von Kukluxklan-Verkleidungen über einen Linksrutsch im Luzerner Kantonsparlament bis hin zum grössten Klimastreik. Die Klimabewegung fand zahlreiche Anhänger, auch in der Zentralschweiz. Und daraus kam auch das Wort vom Jahr.

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Im Mai und Juli gab es einige dramatischen Meldungen. Angefangen mit dem Skandal um die Luzerner Rapperin Loredana. Sie soll ein Ehepaar aus dem Wallis um rund 900'000 Franken betrogen haben. Bei den Engelberg-Titlis Bahnen kam es dann Anfang Juni zu einem tödlichen Unfall. Auch die Landwirtschaft blieb aber nicht ohne Schlagzeilen.

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Die Monate Juli und August standen vor allem im Zeichen der Bösen. Nach dem Innerschweizer Schwing und Älplerfest und dem Bergkranzfest auf der Rigi gab es mit dem ESAV in Zug den grössten Sportanlass der Schweiz. Im Sägemehl lief alles rund, nicht so aber im Verkehr. Mit einem zwölf Tonnen schweren Felsbrocken nimmt die Geschichte rund um die Axenstrasse ihren Lauf.

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Auf der Klewenalp verschwindet eine Besucherattraktion. Die geliebten Murmeli bei der Bergstation werden getötet. Tierschützer sind empört. Ende Oktober dann die grüne Welle im Parlament und eine Welle von Rücktritten im FCL-Verwaltungsrat.

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Ein erfolgreicher Springreiter der Tierquälerei angeklagt – Paul Estermann muss im November vor Gericht antraben. Er soll seine Stute mit einer Peitsche geschlagen haben, bis diese blutete. Am 24. November dann eine Verfolgungsjagd, ein Auto fährt mit 170 Stundenkilometer durch Galgenen. An einem Kreisel hebt es ab, kracht in den ersten Stock eines Hauses und eine Familie verliert ihr Hab und Gut. Und bei einem grossen Stahlkonzern könnten rund 800 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

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