SchweizDie Swiss stellt auf Mini-Flugplan an um

Die Swiss stellt auf Mini-Flugplan an um

Coronavirus
Wegen der Coronakrise stellt die Swiss auf einen Minimalflugplan mit einem Langstreckenflugzeug und fünf Kurzstreckenmaschinen um
Publiziert am Do 19. Mär 2020 12:39 Uhr
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- Die Swiss schränkt ihr Angebot massiv ein.

Die Coronavirus-Pandemie könnte auch die Lufthansa-Tochter Swiss zu radikalen Schritten zwingen. «Wir können die vorübergehende Einstellung des Flugbetriebs nicht ausschließen», sagte Swiss-Chef Thomas Klühr am Donnerstag bei einer virtuellen Pressekonferenz in Zürich. «Es kann sein, dass wir die Entscheidung schnell und zügig treffen müssen.»

Eine der grössten Krisen der Luftfahrt

Die Ausbreitung des Virus sei eine der größten Krisen, die die Luftfahrt je gesehen habe. Einzigartig sei die Wucht, mit der sie gekommen sei. «Für alle Airlines gilt: zur Überwindung dieser Krise wird vermutlich temporär staatliche Hilfe notwendig sein», sagte Klühr. Für die meisten der 9000 Mitarbeiter werde Kurzarbeit beantragt.

Langstreckenflug nur für Schweizer oder Amerikaner

Die Fluggesellschaft werde in Kürze auf einen Rumpfflugplan übergehen mit einer Langstrecken- und fünf Kurzstreckenmaschinen. Das Langstreckenflugzeug fliegt nach Newark in den USA. Damit könnten wegen der Einreisebeschränkungen aber nur Amerikaner in die USA oder Schweizer aus den USA zurück nach Zürich fliegen.

Die Swiss hat im vergangenen Jahr 18,8 Millionen Passagiere auf Streckenverbindungen mit 44 Ländern transportiert. Die Airline erzielte einen Gewinn von 578 Millionen Franken (knapp 550 Mio Euro).

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