SportFCLFC Luzern verliert gegen Feyenoord Rotterdam mit 0:3

FC Luzern verliert gegen Feyenoord Rotterdam mit 0:3

Misslungener Start
Am Ende setzt sich die Routine und das stärkere Team durch: Der FCL verliert das Hinspiel der Conference-League-Quali gegen Feyenoord Rotterdam mit 0:3. Die Luzerner waren keineswegs chancenlos, aber unter dem Strich mit zu vielen Fehlern im eigenen Spiel und zu vielen Ungenauigkeiten.
Publiziert am Do 5. Aug 2021 20:14 Uhr

Varol Tasar lässt die Luzerner hoffen. Gleich zu Beginn des Spiels hat er die erste gute Chance. Das wars dann aber auch schon mit den Hoffnungen. Til Guus bringt Feyenoord mit 1:0 in Führung. Auch wenn die Luzerner anschliessend immer weniger Fehler machen und das Spiel ausgeglichen gestalten können – gegen die teilweise schnellen und trickreichen Holländer haben sie das Nachsehen. Kurz vor der Pause ist es erneut Til Guus, der trifft. Vasic lässt einen Schuss nach vorne abprallen, Guus sagt Danke. Und so geht’s mit 0:2 aus Luzerner Sicht in die Pause.

Feyenoord muss nicht mehr, Luzern kann nicht mehr

Bemüht, aber glücklos. So kurz und knapp lässt sich die zweite Hälfte aus Luzerner Sicht zusammenfassen. Zwar kommt der FCL zu mehr Abschlüssen als noch in Hälfte eins, aber Bijlow muss dennoch nie hinter sich greifen. Der Rotterdammer Schlussmann bleibt unbezwungen, da die Luzerner im Abschluss zu wenig kaltschnäuzig sind und die notwendigen Genauigkeiten vermissen lassen. Feyenoord kontrolliert das Spiel routiniert und abgeklärt. Es schien, als ob sich die Holländer mit dem 2:0 zufriedengeben würde. Doch wenn der FCL natürlich zum Tore schiessen einlädt, dann ist man zu Stelle. Vaso Vasic vertändelt als hinterster Mann den Ball. Sinisterra sagt danke, umkurvt den Torhüter und schiebt zum 3:0 ein. Es ist eine unnötig hohe FCL-Niederlage. Zumindest das letzte Tor hätte man sich sparen können.

So ist die Hypothek für das Rückspiel in einer Woche in Rotterdam natürlich gross. Wahrscheinlich zu gross.

Mann des Spiels

Es sind zwei Holländer, die die Partie prägen. Da ist der Doppeltorschütze Til Guus. Einerseits trumpft er als Torschütze auf, er zeigt sich aber auch extrem kämpferisch im Mittelfeld. Luis Sinisterra ist der zweite auffällige Akteur auf dem Platz. Unglaublich schnell und wendig ist die Nummer 7 von Feyenoord. Ein ums andere Mal lässt er die Luzerner Verteidiger ins Leere laufen und kreiert immer wieder gefährliche Aktionen. Mit gütiger Hilfe von Vaso Vasic markiert er dann gar noch seinen persönlichen Treffer, nachdem er bereits ein Tor vorbereitet hatte.

Szene des Spiels

Was macht Vaso Vasic da bloss? Als hinterster Mann vertändelt er völlig unnötig den Ball an Luis Sinisterra. Dieser sagt Danke und schiebt zum 3:0 für Feyenoord ein. Doofe Aktion in dieser 84. Minute, das weiss Vasic selber.

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