SportFCLStudhalter verliert vor Gericht gegen die LZ
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Studhalter verliert vor Gericht gegen die LZ

Der FCL-Präsident wollte Berichterstattungen über den Verwaltungsrat verbieten
Publiziert am Di 10. Dez 2019 12:08 Uhr

Die Unruhen im Verwaltungsrat des FC Luzern geben seit Wochen zu reden. Dass die Medien das Thema aufgreifen, kommt beim FC Luzern nicht gut an. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, versuchte FCL-Präsident Philipp Studhalter die Berichterstattung gar zu verbieten. Er scheiterte mit seinem Anliegen aber vor dem Bezirksgericht.

Der FCL Präsident Philipp Studhalter wollte der Luzerner Zeitung einen Maulkorb anlegen. Es sei zwar in Ordnung, wenn über die sportlichen Aspekte vom FCL geschrieben wird, nicht aber über den Streit im Verwaltungsrat. Besonders problematisch sei es, wenn es um Studhalters Rolle im Club gehe. Er ist nämlich nicht nur Präsident, sondern auch Verwaltungsratspräsident.

Mit einer sogenannten «superprovisorischen Verfügung» wollte Studhalter das Verbot erreichen. Weiter wollte er, dass es eine Busse von bis zu 10‘000 Franken gibt, wenn jemand trotzdem über ihn oder über einen Aktionär vom FCL schreibt.

Das Bezirksgericht hat diesem Anliegen eine Abfuhr erteilt. Es bestehe grundsätzlich ein öffentliches Interesse daran u sehen, was hinter den Kulissen des grössten Fussballklubs der Zentralschweiz vorgehe.