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Unsere Buchtipps für den Leseherbst

Lesefutter
Der Herbst ist die Zeit der Bücher. Nicht nur weil dann die Frankfurter Buchmesse stattfindet, sondern weil man sich dann wieder gerne mit einer Decke und einem guten Buch auf Sofa kuschelt. Aber welches Buch soll es sein? Wir haben da ein paar Ideen.
Publiziert am Sa 23. Okt 2021 11:40 Uhr
© Getty
- Bücher

An der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die dieses Jahr auch wieder analog stattfindet, ist Kanada das Gastland. Unter dem Motto «Singular Plurality» bewerben sie ihre vielseitige Literatur, wobei eine ganz besondere Frau das Aushängeschild ist: Margaret Atwood. Der erste Buchtipp lautet deshalb: «Die Zeuginnen» von Margaret Atwood. Das Buch ist eine Fortsetzung des Romans «Der Report der Magd» aus dem Jahr 1985.

© KEYSTONE/DPA/Sebastian Gollnow
- Frankfurter Buchmesse 2021

Aktuell sind natürlich auch die Bücher, die für den Deutschen und Schweizer Buchpreis 2021 nominiert waren, hoch im Kurs. Allen voran das Buch von Antje Ràvik Strubel «Die blaue Frau», welches am Montagabend mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Aber auch die übrigen Bücher der Shortlist sind lesenswert, darunter Monika Helfers Buch «Vati» oder Mithu Sanyal «Identitti».

Ein Buch, das zuerst nicht nur auf der Deutschen, sondern auch auf der Schweizer Shortlist stand, ist «Eurotrash» von Christian Kracht. Bereits zum zweiten Mal auf der Schweizer Shortlist steht ein Buch von Martina Clavadetscher: «Die Erfindung des Ungehorsam».

Wenn wir den Blick weg von der Shortlist auf die Bestsellerliste der Schweiz (SBVV) oder Deutschland (Spiegel) richten, fallen folgende Bücher auf:

  • Crossroads von Jonathan Franzen. Im Roman geht es um eine Familie, die am Scheideweg steht. Die Geschichte spielt sich mehrheitlich an einem Wintertag ab und wird aus mehreren Perspektiven erzählt.
  • Vergissmeinnicht. Was man bei Licht sehen kann von Kerstin Gier. Die Bestsellerautorin legt ein weiteres Fantasybuch vor. Dabei geht es um eine fantastische Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven.
  • Über Menschen von Juli Zeh. Das neuste Buch der erfolgreichen deutschen Autorin handelt von Dora, die aus der Grossstadt aufs Land geflüchtet ist. Doch die ländliche Idylle trügt.
  • Die Früchte, die man erntet: Ein Fall für Sebastian Bergman von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Drei Morden innerhalb weniger Tage. Im siebten Band ist Sebastian Bergman wieder gefordert, obwohl er eigentlich beschlossen hat, das Leben ruhiger anzugehen.
  • Rigi von Blanca Imboden. Ein Monat hat die Autorin auf der Rigi verbracht. In ihrem Buch erzählt sie von einer Frau, die mit der Trauer, um ihren Mann zu kämpfen hat und dank eines Jobs auf der Rigi wieder zu sich findet.
  • Die Anomalie von Hervé Le Tellier. Der Bestseller aus Frankreich ist eine brillante Mischung aus Thriller, Komödie und ganz viel Doppelgängern.

Welches Buch liest du im Herbst? Schreib es in die Kommentare.

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