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Handwerkerbranche kämpft um Lehrlinge

An den Ständen der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi
Publiziert am So 10. Nov 2019 18:54 Uhr

Was sind die Lieblingsberufe von Schweizer Jugendlichen? Die meisten jungen Erwachsenen wollen im Büro arbeiten oder später einmal studieren. Handwerkliche Berufe haben es da schwieriger. Auf dem Bau, in der Werkstatt und die Hände schmutzig machen, ist bei den Jugendlichen offenbar weniger beliebt. Vor allem die Handwerksbetriebe haben darum in den letzten Tagen an der Zentralschweizer Bildungsmesse auf der Luzerner Allmend um den Nachwuchs gekämpft.

Von Zimmermann über Maurer und hin zum Zweiradmechaniker war alles dabei an der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi. In den vergangenen vier Tagen kämpften die Berufe wiederum um die Gunst des Nachwuchses. Die einen haben es da schwieriger, die anderen weniger. Vor allem die Handwerker-Branche gehört zu jenen, die um jeden Lehrling kämpfen müssen. Auch wenn sie keine grossen Probleme hätten, Nachwuchs zu finden, sei doch die Auswahl kleiner als noch vor etwa 15 Jahren, sagt etwa Peter Anderhub, Leiter des Bildungszentrums Sursee.

Schweizer Firmen kämpfen heute mit allen Mitteln um die Lehrlinge. Sie bauen an Berufsmessen wie der Zebi grosse Stände auf, stellen kreative Websites ins Internet, lassen sich ausgefallene Werbesprüche einfallen und vieles mehr. Und etwas lässt die Branche bestimmt aufhorchen: Es folgen in Zukunft wieder mehr Schulabgänger, nämlich jene der «Babyboomer» ab Mitte der 2000er-Jahre. Dann sollte auch die Auswahl wieder etwas grösser werden.

Mehr zum Thema im obigen Videobeitrag.