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Kanton Luzern nimmt Abstand von Spange Nord

Beim Autobahn-Anschluss Lochhof ist eine Brücke über die Reuss geplant
Publiziert am Mi 23. Okt 2019 13:31 Uhr

Der Kanton Luzern nimmt Abstand vom geplanten Autobahn-Zubringer Spange Nord. Die Luzerner Regierung unterstützt nun die Variante Anschluss Luzern-Lochhof mit einer Brücke über die Reuss, wie an einer Medienorientierung bekannt gegeben wurde.

Die Ergebnisse der externen Überprüfung des Projektes «Spange Nord und Massnahmen für den öffentlichen Verkehr» liegen vor. Sie zeigen, dass das ursprüngliche Projekt zwar in der Überprüfung weit gekommen ist. Allerdings lag die Spange in der Schlussbewertung maximal auf dem zweiten Rang.

Die unabhängigen Experten empfehlen, den umstrittenen Autobahnzubringer Spange Nord in der Stadt Luzern auf eine Minimalvariante zu reduzieren. Konkret soll ein Autobahnanschluss Luzern-Lochhof in Betrieb genommen werden. Jedoch nur westseitig mit einer Brücke über die Reuss auf die Kantonsstrasse in der Fluhmühle. Dies teilt die Luzerner Kantonsregierung am Mittwoch mit.

Verbindung ins Maihofquartier entfällt

Mit der Inbetriebnahme des Autobahnanschlusses Lochhof und einer Verbindungsbrücke auf die Kantonsstrasse Luzern-Emmenbrücke könne die beste Wirkung erzielt werden, um das Stadtzentrum vom Verkehr zu entlasten. Die Verbindungsstrasse von der Fluhmühle ins Maihofquartier würde demnach entfallen.

Um das weitere Vorgehen breit abzustützen, kommt der Vorschlag bis Ende März 2020 in die Vernehmlassung. Interessierte Kreise und Parteien können dabei ihre Meinung kundtun. Sodann legt die Regierung dem Kantonsrat einen Bericht vor, über den dieser im Herbst befinden soll. Bis dahin ruhen die Planungsarbeiten des Projekts.

Quelle: sda

Der Kanton Luzern nimmt Abstand vom geplanten Autobahn-Zubringer Spange Nord

Urs Schlatter, Radio Pilatus AG