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Luzern: Noch acht Varianten für Spange Nord

Auch ein Dreilinden-Tunnel steht auf der Liste der Vorschläge
Publiziert am Do 24. Jan 2019 18:00 Uhr

Für den geplanten Autobahn-Zubringer «Spange Nord» in der Stadt Luzern haben externe Experten über 40 Varianten geprüft. Wie der Kanton Luzern mitteilte, werden nun acht Lösungsansätze weiterverfolgt. Die Überprüfung dauert bis im Herbst 2019.

Die meisten Varianten für die «Spange Nord» richten sich nach dem bisherigen Projekt und unterscheiden sich insofern, dass mit oder ohne Fluhmühle-Brücke und Rosenberg-Tunnel geplant wird. Für die Experten ist aber auch ein kompletter Verzicht auf die «Spange Nord» weiterhin eine Option.

Teurer «Dreilinden-Tunnel» eine Option

Eine Lösung wäre auch ein zusätzlicher Tunnel vom Schlossberg bis an den See bei der Haldenstrasse. Die Kosten für einen solchen «Dreilinden-Tunnel» wären aber sehr hoch, so der Kanton Luzern. Dafür würde diese Variante Vorteile bringen im Bereich verkehrliche Wirkung und Lärmreduktion. Die «Spange Nord lang» hat Ähnlichkeiten mit dem früheren Projekt Nordtangente.

Im Rahmen der Zweckmässigkeitsprüfung sei nun die erste von drei Phasen beendet, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. In der nun anstehenden zweiten Prüfphase werden die acht Varianten genauer untersucht. Dabei geht es vor allem um die technische Machbarkeit und die Kosten. Anschliessend will der Kanton die Varianten in der Phase 3 bewerten und eine Bestvariante ermitteln, dies bis voraussichtlich bis im Herbst.

Die Luzerner Stadtregierung hat schon länger angekündigt, dass sie gegen die «Spange Nord» ist.

6. März 2020 - 00:10

Acht Varianten werden für den Autobahn-Zubringer „Spange Nord“ bis im Herbst noch geprüft

Yanik Probst, Radio Pilatus AG