ZentralschweizNidwaldenVerfahren eingestellt: Beckenrieder Lehrerin darf weiter unterrichten

Verfahren eingestellt: Beckenrieder Lehrerin darf weiter unterrichten

Ohrfeigen und Beleidigungen
Vor einem Jahr wurden Vorwürfe laut, dass eine Lehrerin der Schule Beckenried seit Jahren Schülerinnen und Schüler schlagen und erniedrigen soll. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchungen eingestellt.
Publiziert am Mi 7. Jul 2021 08:13 Uhr
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- PrimarschuleBeckenriedTele

Im Juli 2020 hatte die Schulkommission Beckenried eine Lehrerin angezeigt. Sie soll mit gewissen Unterrichts- und Erziehungsmethoden mindestens vier Kinder geschädigt haben. Eltern berichteten damals, dass die Lehrerin die Primarschüler mit einem militärischen Drill, Beleidigungen und Ohrfeigen unter Druck gesetzt haben soll (PilatusToday berichtete).

Die Staatsanwaltschaft eröffnete daraufhin ein Verfahren, in welchem die betroffenen ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerin befragt wurden. Nun kommt die Staatsanwaltschaft laut einer Mitteilung zum Schluss: Die Vorwürfe haben sich nicht bestätigt. Man könne der Lehrerin keine strafbaren Taten nachweisen. Auch seien gewisse Vorfälle inzwischen verjährt.

Schulkommission nimmt Entscheid zur Kenntnis

Die Gemeinde Beckenried zeigt sich in einer ersten Stellungnahme erleichtert: «Wir sind froh, dass die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe detailliert und umfassend geprüft hat», betont Rolf Amstad, Präsident der Schulkommission Beckenried.

Weil sich die Vorwürfe nicht erhärtet haben, darf die Lehrerin weiterhin an der Schule Beckenried unterrichten. Die Weiterbeschäftigung ist jedoch an Auflagen gebunden. So sollen regelmässig Gespräche mit der Schulleitung geführt werden.

(red.)

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