Obwaldner Regierung will mehr an Kultureinrichtungen in Zürich und Luzern zahlen

Regierung beantragt dem Parlament 1.5 Millionen Franken

<p>Radio Pilatus Music Night 2011 mit Seven und dem 21st Century Orchestra im KKL.</p>

Die Obwaldner Regierung will den Kantonen Luzern und Zürich für ihre Kultureinrichtungen rund 20 Prozent mehr zahlen als bisher. Sie beantragt deshalb dem Obwaldner Kantonsparlament für die Jahre 2014 bis 16 einen Rahmenkredit von rund 1.5 Millionen Franken.

Mit der Erhöhung des Beitrags soll berücksichtigt werden, dass immer mehr Obwaldnerinnen und Obwaldner Kultureinrichtungen wie das KKL oder das Zürcher Opernhaus besuchen, wies ein einem veröffentlichten Bericht ans Parlament heisst.

Von diesem Kulturgeld sollen 90 Prozent an Luzern gehen für das KKL, das Stadttheater und das Sinfonieorchster. 10 Prozent wären für das Zürcher Opernhaus, Schauspielhaus und die Tonhalle gehen. Luzern und Zürich würden für die Grossregion Zentralschweiz bedeutende kulturelle Angebote bieten, heisst es weiter. Das wirke sich auch positiv auf die Standortqualität von Obwalden aus, weshalb man einen Beitrag leisten und die Kultureinrichtungen nicht einfach gratis nutzen möchte.

Obwalden und Nidwalden zahlen jedes Jahr freiwillige Kulturbeiträge an Luzern und Zürich. Die anderen Zentralschweizer Kantone, Zürich und Aargau haben diesbezüglich eine Vereinbarung miteinander.