Tiefere Löhne für Luzerner Stadtregierung?

Die SVP Luzern lanciert die Initiative „200‘000 Franken sind genug“

Die Luzerner Stadtregierung: (hintere Reihe) Stadtschreiber Toni Göpfert, Stapi Stefan Roth (CVP), Adrian Borgula (Grüne); (vordere Reihe) Martin Merki (FDP), Ursula Stämmer (SP), Manuela Jost (Grünliberale).

Die SVP der Stadt Luzern möchte die Löhne der Luzerner Stadtregierung auf 200‘000 Franken pro Jahr begrenzen. Das Volk wird über die Initiative „200‘000 Franken sind genug“ am 8. März 2015 abstimmen können.

Löhne der Erfahrung anpassen

Gemäss der SVP Luzern sind die Löhne mit einer knappen Viertel Million Franken nicht verhältnismässig. Sie möchte die Löhne der fünf Mitglieder der Stadtregierung daher auf 200‘000 Franken begrenzen. Die Stadtregierung lehnt die Initiative ab und hat einen Gegenvorschlag erarbeitet. Dieser sieht vor, dass die Mitglieder ihr Amt mit einem tieferen als heute üblichen Lohn antreten. So soll ein Mitglied der Luzerner Stadtregierung mit einem Jahreslohn von 227‘000 Franken starten. Ab dem 6. Amtsjahr würde der Maximallohn von 237‘000 Franken erreicht sein.

Starres Lohndiktat verhindert Dynamik und Flexibilität

Dem Gegenvorschlag der Regierung hat sich ein überparteiliches Komitee angeschlossen. So sprechen sich die CVP, FDP sowie die Grünliberalen für die Variante der Regierung aus. Ein Lohndeckel von 200‘000 Franken erachtet das Komitee als keine passende Lösung. Ein starres Lohndiktat würde der Dynamik und Flexibilität im Weg stehen. Auch könnten durch die Lohnobergrenze fähige Leute an die Privatwirtschaft verloren gehen.