Luzerner Regierung muss Kritik einstecken

Bei zwei IT-Geschichten lief bei weitem nicht alles sauber

Luzerner Regierung muss Kritik einstecken.

In der Informatikabteilung des Kantons Luzern ist die Führung und Kontrolle nicht immer ausreichend gewesen. Zu diesem Schluss sind zwei externe Untersuchungen gekommen, welche gestern vorgestellt wurden. Bei der einen ging es um Verfehlungen im Beschaffungswesen zwischen 2009 und 2011. Die andere untersuchte die im 2010 beauftragte Analyse zum Internet-Nutzungsverhalten innerhalb der Verwaltung. Eine Analyse, die im März für Schlagzeilen sorgte. Dies weil bekannt wurde, dass Angestellte der Luzerner Kantonsverwaltung dienstlich unter anderem Porno-Seiten aufgerufen hatten. Ob bei dieser Analyse jedoch das Datenschutzgesetz verletzt wurde, wie es der „Sonntags Blick“ gestern schrieb, das könne nicht mehr nachgewiesen, so der Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann: "Die Datensätze sind inzwischen alle gelöscht, wie es die Verordnung vorsieht. Somit kann nichts mehr nachgewiesen werden". Laut dem „Sonntags Blick“ hatte der kantonale Datenschützer die Regierung auf die Verletzung des Datenschutzgesetzes hingewiesen. Auf Anfrage von Radio Pilatus konnte der Datenschützer jedoch keine Stellung nehmen, da es sich um einen vertraulichen Bericht handle. 

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  1. Luzerner Regierung muss Kritik einstecken. Audio: Tommy Durrer