Luzern: Stadtregierung ist gegen mehr Autoverkehr

Sie empfiehlt eine entsprechende SVP-Initiative abzulehnen

Verkehr auf dem Schweizerhofquai in der Stadt Luzern. Velofahrer in der Stadt Luzern.

Die Luzerner Stadtregierung empfiehlt die SVP-Initative „Für einen flüssigen Verkehr“ abzulehnen. Diese fordert, dass der Autoverkehr in der Stadt Luzern gleichermassen gefördert wird wie der Fussgänger-, Velo- und den öffentlichen Verkehr.

Die Stadtregierung wolle den Verkehr auch verflüssigen, jedoch sei dies nicht möglich wie es die SVP vorschlägt, sagt Adrian Borgula der städtische Verkehrsdirektor: „Es geht um Flächeneffizienz. Wir können nicht mehr Strassen bauen im Stadtzentrum. Deshalb müssen wir mit den Verkehrsmittel so viele Menschen wie möglich befördern.“ Als Vergleich gibt der Verkehrsdirektor ein VBL-Bus der bei optimaler Auslastung bis zu 200 Leute aufnehmen kann, wobei ein Auto durchschnittlich rund 1,5 Personen transportiert.

Abstimmung im November

Das Stimmvolk der Stadt Luzern entscheidet über die SVP-Initative „Für einen flüssigen Verkehr“ voraussichtlich im November.

Audiofiles

  1. SVP Initiative "für einen flüssigen Verkehr" stösst bei Luzerner Stadtregierung auf keine Gegenliebe. Audio: Lukas Keusch