"Pilatus Arena": Jetzt entscheidet das Volk

Der Verkauf des Baulands für die Saalsporthalle "Pilatus Arena" ist umstritten

Hier soll die neue Halle gebaut werden Hier soll die neue Halle gebaut werden Mattenhof in Kriens: Die "Pilatus-Arena" ist auf dem unbebauten Grundstück links geplant.

Schon lange träumt Luzern von einer grossen Saalsporthalle. An der Abstimmung vom 28. Februar kann die Stadt Luzern dafür einen Grundstein legen. Der Verkauf des Baulandes an die privaten Investoren ist aber umstritten.

Im Gebiet Mattenhof in der Nähe der Luzerner Allmend wollen private Investoren die „Pilatus-Arena“ bauen, welche Platz bietet für 4‘000 Zuschauer. Als Mantelnutzung wollen die Investoren das Projekt mit einem 80-Meter-Hochhaus finanzieren, ähnlich wie beim FCL-Stadion auf der Luzerner Allmend.

Der Stadtregierung wurde vorgeworfen, sie verkaufe das Grundstück viel zu billig. Vor allem von Seiten der Grünen und der SP wurde kritisiert, dass man das Land besser im Baurecht abgegeben hätte. So wäre es im Besitz der Stadt geblieben und man hätte stattdessen von den Baurechtszinsen profitiert.

Investor bei der "Pilatus-Arena" ist das Immobilien-Unternehmen Eberli aus Sarnen. Das Unternehmen kann nun das städtische Grundstück innert fünf Jahren für 18 Millionen Franken kaufen. Eberli baute bereits das FCL-Fussballstadion auf der Allmend. Insgesamt wird mit rund Kosten von 30 Millionen Franken für die Halle gerechnet, die ganze Überbauung soll rund 200 Millionen kosten und komplett von Privaten finanziert werden.

Das letzte Wort zum Grundstückverkauf hat am 28. Februar das Stimmvolk der Stadt Luzern.

Audiofiles

  1. Bauland für die Pilatus Arena: Jetzt entscheidet das Volk. Audio: David von Moos