Zeichen gegen die Abbaupolitik des Kantons

Die IG Kultur Luzern zeigte im Vorfeld der Session eine Kunstperformance

Die Inszenierung "Sichtbarmachung 2.0 Die Inszenierung "Sichtbarmachung 2.0

Im Vorfeld der Session im Luzerner Kantonsparlament gab es am Montag von der IG Kultur eine Kunstperformance vor dem Regierungsgebäude. Mit der Inszenierung "Sichtbarmachung 2.0" protestierten rund 120 Personen gegen die Abbaupolitik des Kantons.

120 Personen stiegen in die Reuss und empfingen die eintreffenden Kantonsparlamentarierinnen und Kantonsparlamentarier in tropfenden schwarzen Kleidern vor dem Regierungsgebäude. Wie die Luzerner Allianz für Lebensqualität und die IG Kultur Luzern mitteilen, wollte man damit gegen die Abbaupolitik des Kantons protestieren. Mit dem Entscheid, die Schuldenbremse weniger zu lockern, komme nun die "rote Liste" mit einschneidenden Abbaumassnahmen zum Tragen. Darauf fänden sich verschiedenste Massnahmen, die vom Abbau der Gesundheitsversorgung über zusätzliche Kürzungen der Prämienverbilligung, der polizeilichen Sicherheit und Strafverfolgung, der Tarife für Sonderschulmassnahmen und der Stipendien sowie der Energiefördergelder bis hin zur Schliessung von Museen reichen würden.