Luzern: 36 Millionen für die Kanalisation

Die Hälfte des Kanalnetzes ist über 40 Jahre alt

Kanalisation (Symbolbild) Der "Fritschibrunnen" auf dem Kapellplatz in der Stadt Luzern.

Die Stadt Luzern will für 36 Millionen Franken einen weiteren Teil ihres Kanalisationsnetzes sanieren. Das Stadtparlament hat einen entsprechenden Sanierungskredit einstimmig gutgeheissen. Der Kredit muss nun noch von den Stimmberechtigten abgesegnet werden.

Die Stadt Luzern saniert in regelmässigen Abständen verschiedene Abschnitte ihres Kanalisationsnetzes. Bereits vor fünf Jahren hatten die Stimmberechtigten an der Urne einen Kredit von 31 Millionen Franken bewilligt. Nun folgt eine weitere Etappe. Dafür genehmigte das Luzerner Stadtparlament den nötigen Sanierungskredit von 36 Millionen Franken einstimmig mit 45:0 Stimmen.

Der allgemeine Zustand der Abwasseranlagen in der Stadt Luzern wird als "mittel" bezeichnet. Angesichts der Tatsache, dass über die Hälfte des Kanalnetzes über 40 Jahre alt ist, sei das ein guter Wert, so die Stadtregierung. Im Parlament war der Sanierungskredit unbestritten. Alle Fraktionen betonten die Wichtigkeit von gut funktionierenden Abwasseranlagen.

Das letzte Wort zum Sanierungskredit hat das städtische Stimmvolk.