Monique Frey soll für Grüne Luzern in Ständerat

Die Luzerner Grünen haben Frey für die Wahlen im Oktober nominiert

Monique Frey geht ins Rennen um einen Sitz im Ständerat. Sie wollen für die Grünen Luzern in den National- und Ständerat. Die Grünen Luzern setzen auf Monique Frey und Michael Töngi Der amtierende Nationalrat Michael Töngi soll seinen Sitz behalten.

Der Sitz des abtretenden Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber ist begehrt: Auch die Grünen möchten erstmals in der kleinen Kammer vertreten sein und haben dazu am Donnerstagabend Kantonsrätin Monique Frey nominiert.

Die rund 40 Parteimitglieder sprachen sich bei der Versammlung in Sursee LU einstimmig für die 53-jährige Kandidatin aus, wie Gian Waldvogel, Sekretär der Grünen Luzern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Frey, die ihre Bewerbung im Zeichen der Klima-Diskussion sehe, habe in ihrer Ansprache gleichzeitig die Wichtigkeit von Solidarität betont. Frey ist Fachberaterin im Bereich Ernährungssicherheit und Märkte bei der Caritas. Die Agronomin aus Emmen sitzt seit 2008 für die Grünen im Luzerner Kantonsrat. Sie waltet dort als Fraktionschefin.

Im Kanton Luzern wird der Sitz von Ständerat Konrad Graber (CVP) frei, der bei den Wahlen im Herbst nicht mehr antritt. Seine Partei schickt Nationalrätin Andrea Gmür ins Rennen. Auch die SVP erhebt Anspruch auf den Sitz und will diesen mit Nationalrat Franz Grüter ergattern. Die SP hat für die Wahlen Kantonalpräsident David Roth nominiert. Die FDP tritt mit dem amtierenden Ständerat Damian Müller an.

Töngi soll Nationalrat bleiben

Die Grünen verabschiedeten an der Versammlung auch die neunköpfige Nationalratsliste, auf welcher der amtierende Nationalrat Michael Töngi genauso vertreten ist wie die jüngst unterlegene Luzerner Regierungsratskandidatin Korintha Bärtsch sowie Ständeratskandidatin Frey.

Quelle: sda