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Unterwegs mit Emil

Hinter den Kulissen seines Programms «Alles Emil, oder?!»
Publiziert am Mo 20. Jan 2020 14:03 Uhr

«Du stohsch em Japaner ufem Kopf dete. Heh Jäpse, sorry wau wau!» Emil Steinberger – wie ihn alle kennen. Auch mit 87 schlüpft er noch immer in seine Paraderollen als Bergsteiger am Matterhorn oder Velorennfahrer Hugi. Fabienne Bamert begleitet den Luzerner Kabarettisten am Sonntag im unterwegs.

Seelenruhig montiert Emil vor dem Auftritt im Chamer Lorzensaal das Seil für seine Bergsteiger-Nummer. Lampenfieber kennt er nicht. Überhaupt habe sich für ihn auf der Bühne seit seinem Durchbruch in den 70er-Jahren kaum etwas verändert: «Das Publikum reagiert immer noch gleich. Es kommen mittlerweile drei Generationen in meine Vorstellungen. Für mich ist es immer noch das Schönste, das Publikum drei Stunden Lachen zu hören.»

Niccel als Stütze im Hintergrund

Bei Auftritten immer an Emils Seite ist Ehefrau Niccel. Sie kontrolliert kurz vor der Vorstellung hinter der Bühne, ob alle Kostüme und Requisiten in der richtigen Reihenfolge bereitliegen. «Da muss alles seine Ordnung haben. Die Kleiderwechsel gehen jeweils sehr schnell.»

Niccel Steinberger gibt im unterwegs auch einen einmaligen Einblick in ihr Notizbuch, das sie während der ganzen Tournee backstage führt. Hier notiert sie, wie lange jede Vorstellung dauert. Oder auch, wenn Emil einen Fehler macht. «Kürzlich hat er einfach eine Nummer ausgelassen. Dann musste ich Hals über Kopf auf die Bühne, um das Bett aufzubauen. Emil hat sich dann mit 100 Franken Schmerzensgeld entschuldigt.»

Die Tour «Alles Emil, oder?!» geht noch weiter. Alle Infos dazu gibt es unter: www.emil.ch. In der Zentralschweiz ist Emil das nächste Mal Ende April in Sursee zu sehen.