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Dienstag, 17. März 2026
Bezirksgericht verurteilt Dieter Haller wegen Veruntreuung
Der ehemalige SVP-Politiker Dieter Haller hat 25'000 Franken veruntreut. Zu diesem Schluss kommt das Luzerner Bezirksgericht. Es verurteilt den ehemaligen Präsidenten der Stadtluzerner SVP wegen Veruntreuung zu einer bedingten Geldstrafe von 13'000 Franken. Gleichzeitig verzichtet das Gericht auf eine unbedingte Busse. Es begründet dies mit der grossen medialen Aufmerksamkeit, die dieses Delikt auf sich gezogen hat, schreibt die Luzerner Zeitung. Hintergrund für das Urteil ist eine Banküberweisung vor drei Jahren. Dieter Haller hatte 25'000 Franken vom Konto der SVP Stadt Luzern auf sein Privatkonto überwiesen, um damit eine SUVA-Rechnung zu bezahlen. Mit dieser Buchung habe er gegen die Parteistatuten verstossen, schreibt das Gericht. Dieter Haller war auf unsere Anfrage heute nicht erreichbar – er kann das Urteil noch ans Kantonsgericht weiterziehen.