Ausgangslage für die Wahlen in Ob- und Nidwalden
Obwalden
Im Kanton Obwalden werden sowohl der Regierungs- als auch der Kantonsrat neu gewählt. Bei der Regierungsratswahl treten vier von fünf Bisherigen wieder zur Wahl an: Christoph Amstad und Cornelia Kaufmann-Hurschler (Die Mitte), Christian Schäli (CSP) sowie der parteilose Josef Hess. Einzig Daniel Wyler (SVP) tritt nicht mehr an. Nebst den Bisherigen kämpfen auch zwei Neukandidierende um einen der Sitze: Franziska Kathriner (SVP) und Marius Küchler (FDP).
Für den Obwaldner Kantonsrat mit insgesamt 55 Sitzen stellen sich 186 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Aktuell stärkste Partei im Kantonsrat ist Die Mitte mit 19 Sitzen, gefolgt von der SVP mit 13 Sitzen. Die FDP mit 11 Sitzen liegt auf dem dritten Rang.
Ein allfälliger zweiter Wahlgang der Regierungsratswahl findet am 12. April statt.
Nidwalden
Im Kanton Nidwalden gibt es keine Regierungsratswahl. Diese wurde bereits im Vorfeld in stiller Wahl entschieden. Armin Odermatt (SVP) übernimmt den Sitz seines abtretenden Parteikollegen Res Schmid. Die anderen sechs bisherigen Regierungsräte wurden in ihrem Amt bestätigt.
Für den Nidwaldner Landrat kandidieren 221 Männer und Frauen. Der Landrat besteht aus 60 Sitzen. Mit 16 Sitzen ist die FDP aktuell am stärksten vertreten, gefolgt von der SVP und der Mitte mit jeweils 15 Sitzen.